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Lady Using Quria on Computor

Axiell, Quria und der Bibliotheksmarkt

Morten Berg ist Product Manager für Axiell Quria bei Axiell. Er verantwortet unter anderem das Bibliothekssystem Quria. Er arbeitet seit 18 Jahren für Axiell und entwickelt seitdem Bibliothekssysteme der nächsten Generation. Wir haben mit ihm über die Herausforderungen für Bibliotheken, Axiell und den Bibliotheksmarkt gesprochen.

Auch Bibliotheken erleben eine digitale Transformation. Welche Trends und Entwicklungen siehst du im Moment im Bibliotheksmarkt?

Da ist vor allem die Digitalisierung zu nennen. Die ist auch für öffentliche Bibliotheken ein riesiges Thema. Die Digitalisierung hat im Wesentlichen zwei Ebenen: Auf der Ebene der Bibliotheken ergeben sich viele Vorteile durch die Digitalisierung. Mit modernen, verknüpften Lösungen können sie Dienstleistungen besser organisieren, Prozesse effizienter gestalten, eigene oder fremde Bestände, etwa des Stadtarchivs, enger verknüpfen und Veranstaltungen organisieren. Außerdem wandeln sich die Bibliotheken von reinen Ausleih‑ zu Begegnungsstätten. Sie müssen im Zuge dessen ihre „Kunden“ mitnehmen, Veranstaltungen bewerben und die Menschen vor Ort einladen. Es geht nicht mehr darum, nur Infos bereitzustellen, sondern darum, die Menschen aktiv anzusprechen.

Auf Ebene der Nutzerinnen und Nutzer sind die Erwartungen an persönlichere Ansprache, Empfehlungen oder Responsive Design gestiegen. Sie sind Interfaces und Suchfunktionen kommerzieller Anbieter gewohnt und Bibliotheken müssen hier mitziehen. Das heißt: Moderne Suchmasken, fehlertolerante Suchen, Kommunikation über soziale Medien und ansprechende Oberflächen sind Pflicht. Das lässt sich dank moderner Lösungen jedoch gut umsetzen.

Axiell ist weltweit aktiv und hat seinen Hauptsitz in Schweden. Was macht den deutschen Markt so besonders?

Axiell ist ein skandinavisches Unternehmen und Deutschland deshalb schon rein geografisch ein naheliegender Markt für uns. Außerdem ähneln sich die Märkte, was die Struktur der Bibliotheken angeht: Auch in Deutschland gibt es noch immer eine starke Landschaft öffentlicher Bibliotheken, sie werden geschätzt und sind oft gut ausgestattet. Zu guter Letzt macht es aus Vertriebssicht Sinn, in Deutschland zu beginnen, weil wir im DACH‑Markt wachsen wollen – Material, Services, usw. liegen dann schon auf Deutsch vor. ‑H‑hH

Im vergangenen Jahr haben wir Axiell Quria eingeführt. Kannst du uns die Lösung kurz vorstellen?

Quria ist eine cloudbasierte Plattform für digitale Bibliotheksservices: Wir wollen uns wegbewegen vom Library Management System, also dem LMS, hin zu einer Library Service Platform, also „LSP“. Das heißt konkret, dass Bibliotheksservices und Bestände vernetzt werden, so dass die Zahl der benötigten Systeme erheblich sinkt. Bibliothekarinnen und Bibliothekare können mit Quria über ein Gerät, zum Beispiel ein Tablet, ganz mobil alle Bestände und Workflows verwalten. Damit fallen die isolierten Silos physischer und digitaler Bestände, jenes LMS und dieses Systems. Der Vorteil ist, dass Prozesse effizienter werden und die Angestellten zum Beispiel mehr Zeit für den Kunden haben. Letztendlich könnten Kommunen mit Quria aber Dienstleistungen ganz übergreifend zusammenlegen: Bibliotheksservices und allgemeine eGovernment‑Anwendungen sind dann in einer einzigen Plattform verfügbar.

Ein Pilotkunde für Quria ist die Mediathek Lahr gewinnen – was verspricht sich die Mediathek von der Lösung?

Die Mediathek Lahr wollte den schon angesprochenen digitalen Wandel in öffentlichen Bibliotheken möglichst gut bewältigen. Sie war schon länger BIBDIA‑Kunde und entschied sich dann, direkt auf Quria und auch Arena, unsere Lösung für moderne Websites von Bibliotheken, umzusteigen. Damit wollte die Mediathek nicht nur die digitalen und physischen Bestände vernetzen oder Events besser organisieren, sondern auch alltägliche Arbeitsabläufe straffen und die Katalogsuchen umgestalten. Wie bei vielen öffentlichen Bibliotheken ging es Lahr am Ende um das kosteneffiziente Management aller Dienstleistungen – eng am Kunden und vernetzt.

 

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