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Geirr Karlsen – Herzlich willkommen bei Axiell

Geirr Karlsen ist neuer Vertriebsmitarbeiter hier bei uns bei Axiell. Er ist ursprünglich Bibliothekar und war zuletzt Bereichsleiter in der Bibliothek Drammen in Oslo. Hier war er von Anfang an dabei, als Drammen Pilotbibliothek für Quria wurde. Wir haben Geirr einige Fragen gestellt, um ihn etwas besser kennenzulernen.

Sie lesen unter anderem, warum man sich in Drammen letztlich für Quria und gegen Koha entschieden hat, wie man einen Vortrag mit einem Loch in der Hose hält und warum Geirr immer Nylonstrümpfe in seiner Schreibtischschublade hat.

Hallo, Geirr. Können Sie ein bisschen über sich selbst erzählen?

Ich bin ursprünglich Bibliothekar, ich habe diesen Beruf gewählt, weil ich Bücher mag. Im Laufe des Berufsleben erweitert sich dann die Perspektive auf die Dinge. Man entdeckt ziemlich schnell, dass Menschen wichtiger als Bücher sind. Ich habe in Stadtteilbibliotheken gearbeitet, war sieben Jahre Bibliotheksleiter in Kongsberg und habe ebenso lange die Entwicklungsabteilung bei der Bibliothek Drammen geleitet. In meiner Freizeit jogge ich und fahre Fahrrad, außerdem spiele ich Waldhorn in einem Laienorchester, wo Kaffee und Kuchen in der Pause genauso wichtig sind wie die Musik.

Wir freuen uns sehr, dass Sie jetzt bei uns sind. Warum ausgerechnet Axiell?

Ich habe mich den überwiegenden Teil meines Berufslebens mit Bibliotheksentwicklung beschäftigt, und ich bin davon überzeugt, dass das Bibliothekssystem ein wichtiger Baustein in dieser Entwicklung ist. Es war selbstverständlich, diese Gelegenheit beim Schopf zu ergreifen und die Herausforderung anzunehmen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, Teil eines Unternehmens zu sein, dass man immer gut fand. Ich habe auch ein gutes Gefühl dabei, weiter an Lösungen arbeiten zu können, die den Alltag für die Besucher und die Bibliotheksmitarbeiter erleichtern.

Erzählen Sie etwas über Ihre Zeit als Bereichsleiter in der Bibliothek Drammen in Oslo

Ich war sieben Jahre als Bereichsleiter bei der Bibliothek Drammen tätig. In den ersten Jahren bestand meine Tätigkeit vor allem darin, die Bibliothek umzubauen – mit den Menschen als Ausgangspunkt. Ziemlich schnell sah ich allerdings ein, dass es nicht ausreicht, rein physisch eine ansprechende Umgebung zu bieten. Man muss auch digital attraktiv sein, und der Schlüssel hierzu ist natürlich das Bibliothekssystem.

Drammen ist als erste Bibliothek beim Bibliothekssystem zu Quria übergegangen. Wie ist es dazu gekommen?

Wir haben wirklich auf breiter Front angefangen und eine komplette Testdatenbank in Koha aufgebaut. Leider vermittelte das System das Gefühl eines Kärtchenkatalogs, der irgendwann einmal digitalisiert wurde. Also mussten wir weitersuchen.

Im Herbst 2016 fanden erste Gespräche mit Axiell statt, und wir lernten Quria kennen. Es war das erste Mal, dass ich ein System sah, das als Plattform für die meisten unserer Angebote in Frage kam. Wir wurden Pilotbibliothek und begannen im September 2017 mit der Nutzung von Quria. Wir haben diese Entscheidung nie bereut.

Wie ist es, Quria als Bibliotheksplattform zu haben?

Ich möchte zwei Aspekte besonders hervorheben.

  • Zum einen die Benutzerfreundlichkeit. Der Einstieg in Quria ist für die Benutzer wirklich einfach. Dadurch, dass das System über einen Browser läuft, fühlen sich alle auf der Benutzeroberfläche zu Hause. Wer im Internet navigieren kann, kann es auch in Quria.
  • Zum anderen ist das System so unglaublich stabil. Obwohl Drammen eine Pilotbibliothek war, gab es so gut wie keine Ausfallzeiten. Quria läuft einfach ohne kritische Ausfälle.

Was macht Quria Ihrer Meinung nach so fortschrittlich?

Für mich sind es die Art der Datenspeicherung und die Möglichkeiten, die sich hieraus für die Zukunft eröffnen. RDA ermöglicht auch die Zusammenstellung aktueller Daten, die die Bibliotheken darin unterstützen kann, ihren digitalen Auftritt völlig neu zu gestalten.

Haben Sie Nachteile mit Quria erlebt?

Wie alle Systeme hat Quria einige weniger günstige Lösungen, ich würde das aber nicht Nachteile nennen.

Wenn man als Kunde in ein neues System einsteigt und von Anfang an hochzufrieden ist, ist das weder für die Bibliothek noch für den Anbieter gut. Verbesserungsvorschläge sind notwendig, um die Entwicklung voranzutreiben.

Nachdem ich Quria jetzt seit bald vier Jahren begleite, bin ich in einem Punkt absolut sicher:
Das System wird ständig einfacher, und die Lösungen werden besser. Das ist eine enorme Sicherheit für die Kunden.

Wie haben Sie Axiell als Anbieter erlebt?

Äußerst kompetent. Das breite Know-how sowohl im Bereich Bibliothekswesen als auch im Bereich Systementwicklung hat uns wirklich überzeugt. Die Zusammenarbeit war spannend, angenehm und fachlich herausfordernd. Unsere Anregungen wurden ernst genommen, und viele unserer Vorschläge wurden in Quria realisiert. Wenn sie nicht umgesetzt wurden, wurde das immer begründet.

Was könnte Axiell noch besser machen?

Axiell hört seinen Kunden wirklich gut zu, könnte darin aber noch besser werden. Unsere Aufgabe ist es, den Leuten dabei zu helfen, ihre Bedürfnisse zu ermitteln, und zu versuchen, diese zu erfüllen. Unsere Kunden sollten uns am Herzen liegen. Wir müssen auch fachlich immer auf dem neuesten Stand sein, damit wir beraten und inspirieren können, um die Bibliotheken auch künftig weiterzuentwickeln.

Könnten Sie eine lustige Anekdote aus Ihrer Zeit in der Bibliothek erzählen?

Ich habe vor Bibliothekaren einen Vortrag über E-Bücher gehalten – mit einem großen Loch in der Hose. Es ist vermutlich das einzige Mal, dass eine Informationsveranstaltung zu E-Büchern mit einer Show für Herrenunterwäsche kombiniert wurde.

Auf dem Weg zu der Veranstaltung habe ich angehalten. Damals habe ich viel Geocaching gemacht. Da, wo ich Halt gemacht habe, war ein Schatz versteckt. Als ich einen Zaun hochkletterte, um an den Schatz zu kommen, ist meine Hose hinten aufgeplatzt.

Immer wenn ich das Gefühl hatte, die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu verlieren, musste ich ihnen einfach nur den Rücken zudrehen.

Ansonsten mag ich blank geputzte Schuhe. Um ihnen wirklich den letzten Schliff zu verleihen, sind Nylonstrümpfe ein perfektes Hilfsmittel. Hierdurch ist es öfter einmal zu etwas seltsamen Situationen gekommen, wenn Leute entdeckt haben, dass ich Nylonstrümpfe in meiner Schreibtischschublade hatte. Aber das nehme ich in Kauf.

Haben Sie ein Lieblingsbuch?

Unter den ersten drei ist ganz klar „Lanark“ von Alasdair Gray. Ich habe das Buch mehrmals gelesen und kann dieses großartige Leseerlebnis einfach nur allen wünschen.

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