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Mit dem Bücherfahrrad trifft die Drammensbiblioteket überall neue Benutzer

„Ach, sind Sie hier? Das ist aber schön! Was haben Sie denn dabei?“ Das Bücherfahrrad der Drammensbiblioteket sorgt für Aufsehen, wo immer es auftaucht. Mit der mobilen Bibliothek werden Menschen erreicht, die die Bibliothek sonst nicht nutzen.

Das Bücher-E-Bike wird bei Veranstaltungen in der Stadt eingesetzt, beispielsweise während des Globusfestivals. Mit bunten Buchstaben und Bildern fällt das Bücherfahrrad im Stadtbild auf.

„Es ist nicht leicht, Menschen zu erreichen, die nicht in die Bibliothek kommen, aber das Bücherfahrrad ist schwer zu ignorieren“, sagt Bibliotheksentwicklerin Solvor Snoen Hoel lächelnd.

Mit dem Fahrrad bringen die Bibliothekare eine relativ große Auswahl an Büchern mit einem Schwerpunkt auf neuer und populärer Literatur. Neben dem Ausleihen von Büchern bietet das Bücherfahrrad gute Gelegenheiten, um über das breite Angebot der Bibliothek zu sprechen – über bevorstehende Veranstaltungen, über erweiterte Öffnungszeiten und über Podcasts.

So einfach wie an der Büchertheke

Das Bibliothekssystem Quria ist auf den iPads installiert, die die Bücherboten auf zwei Rädern mit sich führen, und es kann überall online verwendet werden. Die Bibliothekare können also dort Bücher ausleihen, wo sie sind.

„Das ist nicht komplizierter, als hinter der Verbuchungstheke zu stehen. Solange wir nur Internetanschluss haben, funktioniert es sehr gut. Wir haben in letzter Zeit viel mehr aus der mobilen Version von Quria herausgeholt. Wir benutzen die Theke jetzt nicht mehr so oft, da wir wegen der Corona-bedingten Beschränkungen einen Abstand von einem Meter einhalten müssen. Und die iPads können Sie problemlos außerhalb der Bibliothek mitnehmen“, sagt Snoen Hoel.

Grenzenlose Bibliothek

Die Drammensbiblioteket möchte das Bücherfahrrad mehr nutzen, benötigt dazu aber wie bei allem mehr Mittel. Die Mitarbeiter hoffen, irgendwann spontane Radtouren in der Umgebung unternehmen zu können. Am Fluss Drammenselven, an dem sich die Bibliothek befindet, kann der Bus nicht bis zur Tür fahren, und es gibt keine Parkplätze in der Nähe. Sie sieht dies als zusätzlichen Grund, warum die Bibliothekare auch mobil sein sollten.

„Das Bücherfahrrad ist ein guter Anfang für die Schaffung einer mobilen Bibliothek. Es kann unter anderem für Pflegeheime und Schulen eingesetzt werden. Die Bibliothek kann quasi überall sein. Aber es braucht ein E-Bike, um das Gewicht der Bücher zu tragen“, betont sie mit einem Lachen, bevor sie abschließt:

„Wir arbeiten ständig daran, die Bibliothek weiterzuentwickeln und auch außerhalb der Bibliothek sichtbarer und zugänglicher zu werden.“

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